"Wir müssen uns kennenlernen."
Wir sind eine Gruppe von Schweiz- und Schweizer-Spiegel-LiebhaberInnen, die das 100-Jahr-Jubiläum zum Anlass genommen hat, einerseits alle 564 Schweizer-Spiegel-Monatshefte, die von 1925 bis 1972 erschienen sind, zusammen mit der ETH Zürich zu digitalisieren. Andererseits nehmen wir das Jubiläum auch zum Anlass, den Aufruf des Schweizer Spiegels vor 100 Jahren „Wir müssen uns kennenlernen“, zu revitalisieren. Weil wir der Ansicht sind, dass es heute fast noch aktueller ist als vor 100 Jahren.
Dazu planen wir ab 2027 die Schweizer-Spiegel-Gespräche. In diesen Gesprächen reden wir mit interessanten Menschen, die nicht nur etwas zu sagen haben, sondern auch reden können, über die Schweiz. Die Schweiz, wie sie heute lebt, denkt, fühlt und sich verändert. Mit Blick auf die Gegenwart, aber auch Verständnis für die Vergangenheit.
In den Gesprächen wollen wir nicht beschreiben, was in der Schweiz passiert. Wir wollen vielmehr mit und durch die Gespräche verstehen, warum die Schweiz so ist, wie sie ist. Nicht das erzählerische "Was" einer Reportage interessiert uns, vielmehr das fragende und erklärende "Warum" und "Wie" machen den Kern der Schweizer-Spiegel-Gespräche aus.